Duria News

News Letter 466 - 4/2016

 

N E W S
 
 

Wir wünschen Ihnen, Ihren Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und 
Familien ein frohes Weihnachtsfest und  ein gutes neues Jahr 2017

Ihr Duria-Team




Die erste EDV-Abrechnung mit „DURIA“

Nach der Gründung eines Arbeitsbereiches „EDV“ unter dem Dach des „Medizinisch Technischen Zentrums (MTZ)“ in Düren wurden die Grundlagen für unser Arztinformationssystem geschaffen.
DURIA hieß damals noch „MTZ-Programm“.

Erst 1993 mit der Gründung der Genossenschaft Duria eG entstand der heutige Name „DURIA“ (Das unverzichtbare Rechnersystem in der Arztpraxis - und der alte römische Name für unsere Stadt Düren: Villa Duria). Mit 1(-3) Programmierern und einigen engagierten Ärzten wurden die Basisfunktionen wie Patientenerfassung, Kartei, Privatrechnungsschreibung und KV-Abrechnung realisiert. Im III. Quartal 1989 wurde die erste KV-Abrechnung erstellt, noch vor der ersten offiziellen Zulassung. Es gab weder eine Diskettenoption, geschweige denn eine Onlineabrechnung.

Es war noch die Zeit der papierenen Krankenscheine. Auf diese Krankenscheine mussten rückseitig vollflächig selbstklebende Etiketten aufgeklebt werden. Diese wurden von unserer neuen EDV-Lösung auf Endlosbahnen bedruckt. Das waren „ätzende“ Arbeitsschritte mit Tücken und eine Beschäftigung für viele Stunden. Die Krankenscheine mussten dann sortiert, banderoliert und als gewichtige Papierstapel bei der KV abgeliefert werden.

Seither ist in all den Jahren unser Projekt gediehen und zu den erfolgreichen und unabhängigen Programmversionen DURIA classic & DURIA2 geworden. Heute arbeiten in unserem Stammhaus unter der Leitung von Dr. Gehlen 12 Programmierer, 7 Hotline-Mitarbeiterinnen, 7 Mitarbeiter in der Technik/Technik-Hotline, 3 Mitarbeiter im Bereich PR-Abteilung/Verwaltung und natürlich weiterhin intensiv begleitende Ärzte/Innen. Nach außen vertreten und unterstützen uns 27 Duria-Support-Center (DSC) an 37 Standorten bundesweit bei der Akquise, Planung, Installation und der laufenden Betreuung vor Ort in Arztpraxen und Ambulanzen.

Generalversammlung der Duria eG 2017
Am Samstag, 11. März 2017 findet die alljährliche Generalversammlung der Genossenschaft in den Sitzungsräumen der Duria eG statt (10:00 Uhr). Die „Einladung mit den Tagesordnungspunkten“ und eine Anlage finden Sie auf den Seiten 26 /27 des Durialetters.

Umlagen - Jahresabschluss
In diesem Jahr wurde die Erhebung der Umlagen (MMI, Caché und Updatenebenkosten) auf das Einzugsverfahren umgestellt. Am 21.12.16 wird die Abrechnung für das zweite Halbjahr durchgeführt. Zusätzlich werden wir erstmalig eine Gesamtrechnung über die in 2016 erhobenen Umlagekosten (1. und 2. MMI Rechnung) mit Ausweisung der Umsatzsteuer für jede Praxis zur Vorlage beim Finanzamt erstellen und versenden.

D2D ist jetzt Geschichte
D2D wurde jetzt endgültig abgeschaltet, auch die letzten individuellen „Verlängerungen“ finden zum Quartalsende IV/2016 ihren Abschluss. Mit dem vorliegenden (aktuellen) Update werden wir nach und nach alle DURIA D2D-Programmmodule entfernen.

Richtgrößen - Ende einer Ära
Die Abschaffung der Richtgrößen wird zum 31.12.2016 wirksam. Ab dem 01.01.2017 gelten nun regionale Vereinbarungen zur Prüfung der Wirtschaftlichkeit. Bisher haben wir zu diesem Thema nur sehr wenige Rückmeldungen von den einzelnen KVen bekommen.

Ambulante Spezialärztliche Versorgung (ASV)
Die neuen gesetzlichen Vorgaben zur ASV wurden zeitnah umgesetzt. Hier war die Überarbeitung einiger Masken erforderlich, da die Informationen aus DURIA zukünftig in fest strukturierter Form exportiert werden müssen.

Kassenbuch
Es erreichten uns in der jüngeren Vergangenheit mehrfach Anfragen zum Kassenbuch. Ab dem 01.01.2017 gelten neue gesetzliche Vorschriften. Offiziell können wir folgendes Statement abgeben: Im DURIA-Programm sind die neuen Anforderungen an das Führen eines Kassenbuches programmtechnisch vollständig umgesetzt. (so kann z.B. nicht gelöscht werden, aber stornieren ist möglich). Die Duria eG wird aus Kostengründen keine Zertifizierung bzw.kein Testat einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einholen. DURIA läuft gemäß den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung als Vorsystem. Es sind darüber hinaus aber weitere Maßnahmen (u.a. auch organisatorische: Datensicherung) zu treffen. Bitte wenden Sie sich bei Fragen/Zweifeln zur Nutzbarkeit des DURIA Kassenbuches an Ihren Steuerberater.

 
Gefahren für die Praxis (XP)
Pressemitteilung:
„Normale Updates gibt es für XP seit Langem nicht mehr. In einer offiziellen Meldung bestätigte Microsoft zudem den Entfall der Aktualisierungen der Microsoft Security Essentials und des Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software. Ersteres Programm ist ein Basisschutz gegen Schadprogramme. Die zweite Anwendung verschafft Ihnen als Minimal-Virenscanner eine zweite Meinung zur Malware-Freiheit des Rechners. Während Microsoft den Download der MSE-Schutzsoftware für XP-Nutzer schon länger mona-telang blockierte, drehte der Anbieter im Juli 2015 den Update-Hahn für Signaturen zu. Folglich geht die Schädlingserkennung in den Keller – und XP ist noch gefährdeter als ohnehin schon.“ Verbannen Sie „XP“ aus Ihrer Praxis, unsere DSCs beraten Sie!

Microsoft rät!
Microsoft hat den PVS-Systemen auf der letzten Sitzung des QMS (Qualitätsring Medizinische Software) in Düsseldorf dringend davon abgeraten, Windows 10 Home Edition für den Einsatz in der Arztpraxis zu verwenden. Mit der Windows 10 Home Edition lassen sich grundsätzlich einige Funktionalitäten nicht abstellen, über die Daten nach außen transportiert werden können. Microsoft rät ganz klar zu Windows 10 Enterprise. Als großer Vorteil von Enterprise gegenüber Professional wurden die besseren Möglichkeit zum Schutz der Daten nach außen genannt.

Ist die Trennung der Praxis vom Internet eine Sicherheitslösung?
Die meisten KVen empfehlen die Praxis vollständig vom Internet zu trennen um sich vor IT-Security-Risiken (z.B. Virenbefall, Datenverlust, Datendiebstahl) zu schützen. Um z.B. Informationen einzuholen soll die Nutzung des Internets von einem separierten Arbeitsplatz möglich sein. Eine meist unterschätzte Fragestellung ergibt sich aus dieser konsequenten Trennung: Wie übertragen Sie die Abrechnung/DMPs usw. von ihrem Praxisnetz zum Internetar-beitsplatz? Wie übertragen Sie Informationen aus E-Mails nach DURIA? Am komfortabelsten gelingt dies mit einem Wechseldatenträger, z.B. einem USB-Stick. Diese sind jedoch eine der häufigsten Übertragungsquellen für Schadsoftware.

Sollte der Internetarbeitsplatz infiziert sein, kann über diesen Weg das Praxisnetz ebenfalls infiziert werden. Weil die Risiken zu gering eingestuft werden, sind die Arbeitsplätze im getrennten Praxisnetz nicht mit den aktuellsten (Sicherheits-)Windows-Updates ausgestattet und haben außerdem oftmals keinen Virenscanner installiert. Ein sicherer Übertragungsweg wäre es die Daten auf eine CD zu brennen. Doch diese Variante ist für den Praxisalltag nicht praktikabel. Da es keine 100%ig sichere Lösung gibt, muss der Sicherheitsaspekt für jede Praxis und deren Arbeitsweise individuell betrachtet und bewertet werden. Lassen Sie sich dazu von Ihrem DSC beraten.
 
Offizielle Übergangszeit jetzt bis zum 31.03.2017
Medikationsplan + I
Der im EHealth-Gesetz verankerte „bundeseinheitliche“ Medikationsplan trat formal zum 01.10.2016 in Kraft. Am 22.09.16 wurden Vergütungsregelungen beschlossen, die natürlich nicht mehr zum Update III/2016 bereitgestellt werden konnten. Inzwischen haben wir diese Leistungen in Ergänzungsupdates (DURIA classic) und Online-Updates (DURIA2) bereitgestellt. Da die notwendigen Informationen und Vorgaben erst Ende August allen Softwarehäusern zugesandt wurden, war eine zeitgerechte Umsetzung in die Arztinformationssysteme unmöglich.Um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen und die Vergütung zu erhalten, können Sie die bestehenden MV-Module nutzen.

Medikationsplan + II
Ende September einigten sich KBV und Kassen über eine Vergütung:
- Haus, Kinder, Jugendärzte
- Nicht chronisch kranke Patienten/Innen Einzelleistung 01630

- Für alle anderen erfolgt ein Zuschlag auf die Chronikerpauschale, unabhängig ob die Leistung erbracht wurde oder nicht: Wird von der KV automatisch zugesetzt: (03222/04222).

Der Zuschlag kann je Patient einmal im Krankheitsfall (=einmal in vier Quartalen) von einem Vertragsarzt abgerechnet werden.
- Fachärzte
- Nur bei „bestimmten“ Patienten/Innen Einzelleistung 01630
- Für alle anderen erfolgt ein Zuschlag auf die Grundpauschale, unabhängig ob die Leistung erbracht wurde oder nicht. Wird von der KV automatisch zugesetzt: (unterschiedliche GOP je nach Fachgruppen).


Medikationsplan + III
Anspruch der Versicherten geregelt §29a Bundesmantelvertrag:
Danach stellen Vertragsärzte einen Medikationsplan in Papierform aus, sofern der Versicherte mindestens drei verordnete systemisch wirkende Medikamente anwendet. Die Anwendung muss dauerhaft – über einen Zeitraum von mindestens 28 Tagen erfolgen. Bei der Erstellung des Medikationsplanes hat der Vertragsarzt grundsätzlich die Medikamente einzubeziehen, die er selbst verordnet hat. Andere Arzneimittel führt er auf, sofern er davon ausreichend Kenntnis hat. Dies können auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente sein.

Hausärzte müssen Plan ausstellen - Klargestellt wurde ferner,
- dass Hausärzte zum Ausstellen von Medikationsplänen verpflichtet sind
- Vertragsärzte der fachärztlichen Versorgung nur dann, wenn der Versicherte keinen Hausarzt hat
- Der erstausstellende Arzt ist zur weiteren Aktualisierung verpflichtet
- Aktualisierungen durch andere Ärzte sind ebenfalls möglich
- Laut Gesetz können auch Apotheker den Plan auf Wunsch des Versicherten aktualisieren
- Ziel ist es, Patienten bei der richtigen Einnahme ihrer Medikamente zu unterstützen

OPS-Ziffern
Es steht im offiziellen Regelwerk der Gebührenordnungs-Stammdateien der KVen, dass
beispielsweise bei den Ziffern 02300-02302 ein OPS-Code angegeben werden muss.
Die KVen haben anfragenden Ärzten/Innen (Hausärztlich Tätige) mündlich mitgeteilt,
dass die Ablage solcher Ziffern auch ohne OPS-Code erfolgen kann.
Wir haben eine Lösung des immer wiederkehrenden Problems geschaffen, um hier
individuell reagieren zu können: GO / EBM / Regel 50. Ist jetzt standardmäßig aktiviert. - Unter GO / Werkzeuge / 5. EBM OPS-Ausnahmen kann man nun die Ausnahmen eintragen.

Sprechstundenbedarfs-„Patient“
Sie nutzen sicher auch einen Dummy-Patienten „Sprechstundenbedarf“ in Ihrem System um Sprechstundenbedarfsverordnungen zu erstellen.

Trojaner in der Praxis

In manchen KVen haben sich die notwendigen Daten geändert, am Beispiel der KV Nordrhein hier eine Erklärung, wie man eine „Pseudokasse“, die noch nicht im offiziellen KK-Verzeichnis enthalten ist, selber erfassen kann.
Zitat KVNo: „Den Sprechstundenbedarf (SSB) in Nordrhein rechnet ab 1. Oktober 2016 die Rezeptprüfstelle Duderstadt (RPD) ab. Für die Praxen in Nordrhein bedeutet dies: Bitte geben Sie für Bestellungen des Sprechstundenbedarfs ab dem 4. Quartal 2016 „SSB Nordrhein“ als Kostenträger und das Institutionskennzeichen (IK) 102091710 auf dem SSB-Rezept an. Der neue Abrechner erhält die Vertragskassennummer (VKNR) 38970. Diese wird erst ab dem 1. Januar 2017 in der Praxissoftware hinterlegt sein und muss vorher von Hand eingetragen werden.“



Daten des Dummypatienten:
Trojaner in der Praxis



Eigenerfasste Kasse:
Trojaner in der Praxis

Diese aktuell noch eigenerfasste „Kasse“ ordnen Sie dann Ihrem Dummy-Patienten als Kostenträger zu.





Eine detaillierte Anleitung für die Heilmittelverordnung finden Sie auf unserer Website: duria.de/user/howto.php
Neue Heilmittelverordnung
Im Jahr 2016 beschloss die KBV, dass zum 01.01.2017 eine neue Heilmittelverordnung verpflichtend umgesetzt und zertifiziert werden muss. Die Duria eG hat die Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen und wird die neue Verordnung inkl. der BFB-Hintergründe mit dem Update bereitstellen. Ab dem 01.01.2017 wird dann nach Aufruf einer entsprechenden Verordnung ein Hinweis erscheinen, der die Aktivierung der neuen Formulare ermöglicht.

Die Änderungen betreffen die Muster 13 (Maßnahmen der Physikalischen Therapie/Podologischen Therapie - >>>HVP,) Muster 14 (Maßnahmen der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie - >>>HVS) und Muster 18 (Maßnahmen der Ergotherapie - >>>HVE) und beinhalten ein zweites ICD-Code-Eingabefeld, sowie insgesamt 4 Heilmittelzeilen in der HVE. Im Hintergrund sind diverse Prüfungen eingebunden worden, die ein korrektes Ausfüllen des Formulars sicherstellen sollen.

Da die KBV den neuen Heilmittelkatalog ohne Preise ausliefert und die alten Preise nicht übernommen werden können, müssen Sie, wenn Sie die Statistik nutzen wollen, die Preise selber „von Hand“ erfassen und pflegen. Das kann in dem jeweiligen Formular im Heilmittelfeld unter „Vorgaben / Preis ändern“ erledigt werden.

Als Tipp für DURIA classic Nutzer:
Wenn Sie ein Heilmittel auswählen wollen, können Sie mit der Tabulator-Taste die Reiter durchlaufen, um so auf Vorgaben zu kommen. Hier wird dann automatisch der Indikationsschlüssel abgefragt und danach können die Heilmittel gewählt werden.



VST/ Kindervorsorge/ U-Untersuchung
Die letzte D2D Anwendung ist auf KV Connect umgestellt worden. Mit diesem Update (4.66 DURIA classic - 3.6 Duria2) können die VST / Kindervorsorge / U-Untersuchungen in der KV Nordrhein und KV Westfalen/Lippe per KV Connect verschickt werden. Dazu muss nur die entsprechende Funktion im Telematik Client aktiviert werden. Unter >>>VST / Meldung ändert sich der Button von D2D auf KVC. Der Ablauf bleibt der gleiche. Sollten Sie die Meldungen noch ausdrucken und per Post versenden, könnten Sie durch die Umstellung den Praxisablauf vereinfachen und damit deutlich Zeit einsparen.

Bild (Druck von .PDF-Dokumenten)
Im Modul >>> BILD lassen sich jetzt auch PDF-Dokumente ohne vorherige Anzeige ausdrucken. Dazu muss in den BILD-Parametern eine entsprechende Befehlszeile in Abhängigkeit des verwendeten PDF-Viewers eingetragen werden:

Folgende Programme wurden getestet: (Beispiele, die Pfade müssen natürlich mit Ihren Systemdaten befüllt werden! Wenn im Pfad […] Leerzeichen vorkommen, müssen die Pfadangaben in DURIA classic in Anführungszeichen gesetzt werden)

AcrobatReader: kann das nicht ordentlich, auch /h /p funktionieren nicht ohne Fenster.

Trojaner in der Praxis



Arztbriefe können nur noch
über den Befehl
>>>KVCONN[…]AB
verwaltet werden.

Elektronischer Arztbrief (eAB)
Ende November hat die Duria eG das Zertifizierungsverfahren der KBV für den eArztbrief erfolgreich abgeschlossen. Daraus ergeben sich folgende Änderungen: Die Signatur bei empfangenen Arztbriefen kann auf Ihre Gültigkeit geprüft werden. Die Prüfung starten kann man in DURIA classic unter „>>>KVCONN][...]AB / Aktion / Signaturprüfung“ oder in DURIA2 wenn man auf das >>>KVCONN][...]AB Auswahl-feld „Signaturprüfung“ klickt. Zudem können gesendete und empfangene signierte Arztbriefe ab dem 01.01.2017 im vertragsärztlichen Umfeld abgerechnet werden, wenn sie mit dem Heilberufeausweis signiert sind. Beim ersten Versand oder Import im Quartal erfolgt eine Abfrage, ob die Ziffern 86900 (Versand) und 86901 (Import) automatisch abgelegt werden sollen. Dies funktioniert beim Import nur, wenn der Patient einen aktiven Kassenfall hat, weil sonst die Ziffer nicht abgelegt werden kann. Das D2D Modul ist nicht mehr nutzbar und es erfolgt eine Meldung, dass das KVConnect Modul verwendet werden muss.

RKIS
Ein Patienten-Praxiskontakt
liegt vor, wenn eine der frei
wählbaren Textgruppen im
Tagesprotokoll vermerkt ist.

Robert Koch Institut (RKI)
(Meldeplatform des RKI - z.B. INFLUENZA)

Die strukturierte Meldung basiert auf den Daten des Tagesprotokolls. Es werden diejenigen Patienten ermittelt, die einen Praxiskontakt hatten und eine der ICD-Diagnosen, die dem vom RKI vorgegebenen Katalog entsprechen. Der Zeitraum wird vom Anwender bestimmt. Das RKI wünscht sich einen Datenabgleich zur Datenerhebung im Anschluss an die Freitags-Sprechstunde. Es werden jedoch nicht nur die Daten der letzten Woche übermittelt, sondern auch die Daten der drei vorher-gehenden Wochen. „Die Woche“ in Sinne des RKI beginnt also immer am Samstag. In der durch DURIA erzeugten Liste werden alle Tage angezeigt, an denen Patienten-Praxiskontakte (APK) vorliegen. In den Ergebniszeilen zeigt die erste Zahl jeweils die anteilige Anzahl von Patienten, die eine ICD-Diagnose aus der Liste des RKI haben an. Die zweite Zahl gibt jeweils die Anzahl der APKs an.Der mögliche „Export“ erzeugt eine Datei im XML-Format, die mit jedem Editor einge-sehen werden kann. Vor dem ersten Export müssen zusätzliche Export-Einstellungen vorgenommen werden. Vor der Weitergabe an das RKI muss noch eine GnuPG-Verschlüsselung erfolgen, nur eine verschlüsselte Datei darf übermittelt werden.

Bei den Einstellungen hilft Ihnen Ihr DSC.


Sie können den kompletten Durialetter 466 hier downloaden (rechte Maustaste- Ziel speichern unter - ca.12 MB).
 

 

 

Duria Newsletter 466 - 4/2016