Duria News

News Letter 465 - 3/2016

 


N E W S
25-jähriges Firmenjubiläum
Am 21. Juni 2016 feierte unser Dürener Softwarehaus Duria sein 25-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto „von Ärzten für Ärzte“ wurde 1991 von einer Gruppe Dürener Medizinern ein genossenschaftliches EDV-Projekt auf den Weg gebracht, das inzwischen zu den führenden Praxisverwaltungssystemen in Deutschland zählt. Mit mehr als 40 Stützpunkten in der Bundesrepublik stellt die Duria eG Arzpraxen, medizinischen Versorgungszentren und Krankenhausambulanzen ein umfassendes Softwarepaket zur Verfügung, das von mehr als 3.000 Mitgliedern genutzt wird.

Mit vielen innovativen Projekten, wie z.B. dem elektronischen Arztbriefaustausch, hat Duria Förderwettbewerbe gewonnen und bundesweiten Bekanntheitsgrad erlangt. Der Sitz des Unternehmens ist nach wie vor in Düren, wo im vergangenen Jahr die neue Firmenzentrale an der Automeile eröffnet werden konnte. Dort arbeitet unter der Leitung von Dr. rer. nat. Erich Gehlen das 28-köpfige Duria-Team zusammen mit engagierten Dürener Ärztinnen und Ärzten an der ständigen Weiterentwicklung des Programms.

Dr. med. Wolfgang Deiters

Aufsichtsratsvorsitzender und Gründungsmitglied der Duria eG



Informationen KBV

Informationen KBV

Die Migration von D2D zu KVConnect ist am 30.09.2016 abgeschlossen!
Seit über einem Jahr haben wir immer wieder auf die Ablauffrist zum 30.09.2016 hingewiesen und Sie über den Letter, Aussendungen und auch online darüber informiert.

D2D nach KV Connect

Zusätzlich wurde in der medizinischen Presse und durch KBV & KV immer wieder zu rechtzeitiger Umsetzung gemahnt.
Bitte machen Sie nicht Ihr Softwarehaus Duria eG verantwortlich, wenn die notwendigen Umstellungen bei Ihnen bis zum 01.10.2016 noch nicht vorgenommen wurden und somit kein D2D-Versand mehr möglich ist.
Wenn Sie noch nicht umgestellt haben, sollten Sie sich jetzt umgehend mit Ihrem DSC in Verbindung setzten, damit zumindest im ersten Quartalsmonat IV/2016 Ihr Versandbetrieb erhalten werden kann.

 
Hier können Sie sehen, dass wir ganz vorne dabei sind

Informationen KBV
KV Connect
Folgende „Dienste“ wurden bzw. werden von uns realisiert oder sind bereits für KV Connect bei der KBV zertifiziert:

KV Connect zertifizierte Dienste


 
Quelle und weitere Infos

Duria ist KV-Safenet Provider
Duria eG ist KV-SafeNet Provider / Förderung KV Telematik GmbH
EUm Ihre Dokumentationen (wie z.B. eDMP), elektronische Arztbriefe (eArztbriefe) und die Privat- bzw. die Quartalsabrechnung komfortabel aus DURIA heraus versenden zu können, benötigen Sie einen KV-SafeNet Anschluss. Diesen Anschluss bietet die Duria eG als zertifizierter Anbieter nun seit August 2011 zu günstigen Konditionen an. Die Duria eG ist zudem einer der PVS-Anbieter mit den meisten zertifizierten „KV-Connect-auditierten“ Anwendungen (s. o.) und bietet so höchsten Komfort bei der Erstellung und Verwaltung von z.B. elektronischen Arztbriefen.

Der Vorteil an einer Lösung aus „einer Hand“ ist, dass Ihnen unsere Hotline und Ihr DSC jederzeit zur Verfügung stehen und Ihnen von der Einrichtung bis zur Anwendung schnell und zuverlässig geholfen wird. Die Voraussetzung für einen KV-SafeNet Anschluss ist lediglich ein vorhandener Internetanschluss, egal von welchem Anbieter und welcher Anschlusstechnik (DSL, LTE oder z.B. über das TV-Kabelnetz).Zudem wurde eine Förderung der KV Telematik GmbH für den eArztbrief-Feldtest bis zum Jahresende verlängert und beträgt 350,00€ je Betriebsstätte. Die Registrierung als KV-Connect-Nutzer bei der KV wird bereits mit 50€ vergütet. Führt das teilneh-mende Netzmitglied zusätzlich 50 Transaktionen durch (z.B. elektronisches Senden und Empfangen von signierten, sowie unsignierten eArztbriefen) und beantwortet den Fragebogen, erhält das Arztnetz je Betriebsstätte 350,- €.

Laut „kv-telematik.de“ wurden bereits „40% der versendeten eArztbriefe von Ärzten außerhalb des Feldtests ausgetauscht (Stand Juli 2016)“. Elektronische Arztbriefe kön-nen zwischen verschiedenen Anbietern von Praxisverwaltungssoftware ausgetauscht werden. Die Vorteile des elektronischen Arztbriefes, sind neben der Zeitersparnis beim Empfänger wie auch beim Versender z.B. der Wegfall des Medienbruchs (Digital -> Papier -> Digital) und des Portos.Weitere Förderungen sind laut E-Health-Gesetz für das Jahr 2017 vorgesehen.
Abrechnung der externen Kosten
Die Abrechnung der externen Kosten (MMI-Pflege, Caché-Wartung, Update) wurde Ende Juni 2016 erstmalig per Einzug durchgeführt. Dies hat zu einer enormen Entlastung der Buchhaltung geführt. Analog werden wir auch die zweite Abrechnung im Dezember 2016 durchführen. Aufgrund von Anfragen unserer Anwendern werden wir zum Jahresende anwenderabhängig eine detaillierte Gesamtaufstellung dieser in 2016 angefallenen Kosten erstellen und verschicken.

Umsetzung des bundeseinheitlichen Medikationsplans
Im E-Health-Gesetz, das zum 1.1.2016 in Kraft getreten ist, ist der Anspruch des Patienten, der drei und mehr Medikamente verordnet bekommt, auf einen Medikationsplan ab dem 1.10.2016 festgelegt. Die Form und das Aussehen des bundeseinheitlichen Medikationsplans wurden mittlerweile festgelegt. Die für uns relevanten Anforderungen wurden uns mit dem aktuellen Quartalsupdate der KBV in der BMP Version 2.3 vom 15.07.2016 zur Verfügung gestellt. Die Implementierungsarbeiten für beide DURIA-Programmvarianten sind angelaufen. Da es laut der dreiseitigen Vereinbarung von KBV, BÄK und ABDA eine Übergangszeit von 6 Monaten für die Umsetzung in den Praxisverwaltungssytemen gibt, kann zunächst bis zum 31.3.2017 die bereits existierende Medikamentenverordnung weiter verwendet werden. In einer Vorstufe kann sich das Softwarehaus einer freiwilligen Konformanzprüfung unterziehen, in der der Fokus auf das Einlesen und die Erzeugung des Medikationsplanausdrucks liegt. In einem zweiten Schritt findet eine verpflichtende durchzuführende Ergebnis- und Sichtprüfung im Rahmen der AVWG-Zertifizierung durch die KBV statt.

Der elektronische Heilberufeausweis
Elektronischer Arztausweis, HBA oder Heilberufeausweis – drei Begriffe, ein Gegenstand und er wird in den kommenden Jahren immer wichtiger:

O-Ton Vorstandsvorsitzender der KBV (Zitat)

„Aktuell benötigt den natürlich nicht jede Ärztin und jeder Arzt. Perspektivisch wird in einer zunehmend digitalisierten Gesundheitswelt auch ein elektronischer Heilberufeausweis zunehmend mehr Bedeutung bekommen, so dass man davon ausgehen muss, dass über kurz oder lang die überwiegende Zahl der Kolleginnen und Kollegen sinnvollerweise mit einem elektronischen Heilberufeausweis ausgestattet sein sollten.“

So müssen beispielsweise jene, die ab 2017 den eArztbrief empfangen und versenden – und dafür die Förderung erhalten wollen - mit dem Ausweis ausgestattet sein. Denn der Gesetzgeber sagt klar: keine Förderung ohne elektronische Signatur – und die geht nur mit dem elektronischen Heilberufeausweis.Wie für den regulären Arztausweis sind auch für die Beantragung des elektronischen Heilberufeausweises (HBA) exklusiv die regionalen Ärztekammern zuständig.


Verschlüsselungstrojaner in der Praxis
Im letzten Quartal gab es einige Praxen, die einen Verschlüsselungstrojaner (Locky, TeslaCrypt u.ä.) in ihrem System hatten. Dabei handelt es sich um eine Erpressersoftware. Diese verschlüsselt Daten auf den Festplatten und fordert den Benutzer auf Geld zu überweisen, um die Daten wieder zu entschlüsseln.

Trojaner in der Praxis

Betroffene Dateien sind unter anderem Bilder (z.B. Befunde) und Worddateien (z.B. Arztbriefe). Welche Dateien betroffen sind hängt vom jeweiligen Verschlüsselungstrojaner ab. Der Praxisbetrieb ist jedoch erheblich gestört und der Aufwand, um das System zu bereinigen, ist enorm.

Doch wie gelangt ein Verschlüsselungstrojaner überhaupt in das Praxisnetz?
In vielen Fällen durch eine E-Mail. Wenn unachtsam auf einen Anhang oder einen Link der verseuchten E-Mail geklickt wird, kann das schon ausreichen um ein System zu infizieren. Auch USB Sticks können einen Trojaner übertragen (dazu wird es einen Artikel im nächsten Letter geben).

Folgende Maßnahmen können das Risiko eines Befalls deutlich senken:„ Setzen Sie unbedingt einen Virenscanner ein und halten Sie den Virenscanner immer mit Updates aktuell. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem DSC beraten. Halten Sie Ihr Windows System aktuell. Alte Windows XP© Rechner bekommen keine Updates mehr und werden ein immer weiter steigendes Sicherheitsrisiko.„ Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter. Mahnen Sie zur Vorsicht im Umgang mit E-Mails.
Duria²:
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Duria Classic:
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Muster 55 zum 1. Oktober 2016 (KBV)

Zum 1. Oktober 2016 tritt ein grundsätzlich überarbeitetes Muster 55 (Bescheinigung zum Erreichen der Belastungsgrenze) in Kraft. In Zukunft wird dieses Muster in den Praxen von den Ärzten vorgehalten und nicht wie bisher von den Krankenkassen versendet. Als Blankoformular-Praxis können Sie dieses Formular zeitgerecht aktivieren, wenn Sie keinen Blankoformulardruck vorhalten, können Sie die Scharfschaltung erst bei Vorliegen der neuen Formulare vornehmen.
Sie können den kompletten Durialetter 465 hier downloaden (rechte Maustaste- Ziel speichern unter - ca.14 MB).
 

 

 

Duria Newsletter 465 - 3/2016