Duria News

News Letter 467 - 1/2017

N E W S Bundeseinheitlicher Medikationsplan
Das eHealth-Gesetz hat die Vorgaben gemacht, wie üblich in Gesetzgebungen steht hier nicht der Alltag in Praxen oder bei Patienten im Vordergrund.Das neue Verordnungsformular (in der Presse bezeichnet als BMP, Medikationsplan+
usw.) haben wir gesetzeskonform umgesetzt und mit diesem Update kostenlos in DURIA integriert. Das neue MV-Verfahren muss aktiv neu gesetzt werden, damit es in Ihrer Praxis genutzt werden kann. Unter www.duria.de/467005 finden Sie „BMP-Anwenderdokus“ für DURIA classic und DURIA2. Auf unserem YOUTUBE-Kanal www.duria.de/467006 finden Sie entsprechende „Anwendungsvideos“!
KBV I - Forderungen (PVS)
Im Rahmen der Diskussionen um die Umsetzung des BMP (Bundeseinheitlicher Medikationsplan) hat die KBV massive Kritik an der Praxissoftwarebranche u.a. wegen preislicher Abzocke bei der Integration des BMP in die Praxissysteme geübt und fordert zugleich das Recht beim BMG ein, selbst als körperschaftlicher Praxissoftwareanbieter aktiv werden zu können.Ganz abgesehen von den gesetzlichen Hemmnissen ist es eine höchst naive Vorstellung, ein externes BMP-Modul funktionell praktikabel an die Praxissoftware anzugliedern. Noch absurder ist aus unserer Sicht der Gedanke an eine KBV-Neuentwicklung eines kompletten PVS (Praxisverwaltungssystem) zur kostenlosen Abgabe. Das ist Augenwischerei auf höchstem Niveau, denn ein solches Projekt wird viele Millionen € verschlingen, die natürlich von der Ärzteschaft finanziert werden müssen. Die Forderung, als Körperschaft eine Freigabe zum Einstieg in den PVS-Markt zu fordern ist populistisch!
KBV II - Klarstellung (eAB)
(Antwort auf Anfrage der Duria eG, vom 23.12.2016) „…bitte lassen Sie sich vom Wort „ausschließlich“ nicht irritieren. Der empfangende Arzt soll nicht überprüfen müssen, ob der versendende Arzt ein eArztbrief-zertifiziertes PVS nutzt. … wenn der Empfänger einen eHBA signierten eArztbrief (gemäß Richtlinie) empfangen hat und sein PVS „eArztbrief-
zertifiziert“ ist, dann auch die 86901 abrechnen kann. …“ (DURIA classic & DURIA² sind zertifiziert!)
KBV III - KV Dringlichkeit Überweisungen
(Zitiert aus dem KVNo-Letter) „Voraussichtlich ab März 2017 erhalten alle überweisenden Ärzte (Haus- und Fach-
ärzte) Barcodes per Post. Diese sind bei medizinischer Dringlichkeit auf der Überweisung im Auftragsfeld aufzukleben. Bis zum Vorliegen des Codes in den Praxen können Praxen eine Überweisung mit dem Eintrag „A“ im Auftragsfeld
als dringlich kennzeichnen.“
DURIA 2 Heilmittelverordnungen
In den neuen Heilmittelverordnungen gibt es neue Parameter, die Sie sicherheitshalber für sich überprüfen und ggf. neu einstellen sollten.Beispielsweise gibt es einen Parameter „Gruppentherapie“ der u.U. auf „Ja“ steht, was ja meistens nicht gewünscht ist.In DURIA² aus dem Formular heraus mit dem Menüpunkt „Parameter“
Heilmittelverordnung Duria²
TK und WL Terminkalender und Wartelisten
Beide Programme werden gerne in einem kleinen Fenster dauerhaft offen gehalten. Sie können jetzt die linken Zusatz-
Panele (TK: Übersichts-Kalender, WL: alle Wartelisten) auch ganz ausblenden: Gehen Sie mit der Maus über die Trennlinie bis ein Doppelpfeil erscheint und verschieben Sie dann mit gedrückter linker Maus-Taste diese Trennlinie
bis ganz nach links.Im TK kann per rechtem Maus-Klick auf das Datums- oder Datums-Infofeld oben links ein Jahres- kalender zur Navigation aufgerufen werden. Abwesendes Personal wird jetzt nicht mehr unter dem Kalenderblatt gelistet, sondern darüber, unterhalb des Datums-Infofeldes.
Terminkalender und Wartelisten
Sie können in den Optionen wählen, ob die Programme bei Beenden (=zurück zur Haupt-DURIA-Eingabezeile) offenbleiben oder geschlossen werden. Laufen die Programme in einem eigenen Fenster, bleiben sie grundsätzlich offen, bis sie über das Ende-Kreuz oben rechts oder per <ALT><F4> beendet werden.
H I N W E I S
Bei beiden Programmpaketen ist die Kommunikation mit der Datenbank schneller geworden. Das werden besonders Praxen mit großen Datenmengen bzw. mit mehreren Standorten und einem Server merken.
VWS Verwandschaft-Modul
Das praktische VWS-Modul (Verwandtschaft) setzt einen VWS-Button in den DURIA-Patienten-Kopf und ermöglicht einen schnellen Überblick mit Aufrufmöglichkeit über alle mit dem aktuellen Patienten als verwandt oder befreundet er-
fassten anderen Patienten der Praxis: So wird auch ohne Nachfrage der richtige „Schmitz“ (von 300) oder der Ehegatte mit anderem Nachnamen gefunden.Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, den in der Patientenliste unterlegten Patienten mit dem aktuellen (Hintergrund-) Patienten „verwandtschaftlich“ zu verknüpfen.
Eine gerne genutzte Möglichkeit, den Ehepartner oder Kinder zu finden, ist die Pati-entenlisten-Funktion Familie. Sie zeigt schnell alle Patienten, die denselben Nachnamen und dieselbe Adresse haben, also wahrscheinlich zu einer Familie gehören. Wählen Sie dann einfach die Familienmitglieder und tippen Sie dann VWS. Das Erfassungsfenster schlägt eine wahrscheinliche Beziehung vor (Ehefrau, Tochter, Sohn…).
B E I S P I E L
Beachten Sie, dass DURIA auch sofort den Komplementär-Eintrag durchführt: Haben Sie bei Toni als Tochter Nelli eingegeben, wird vom System bei Nelli als Mutter Toni eingesetzt.
Verwandschaftsmodul
TVV Textverarbeitung I
In der Kopfzeile der Textgruppenfenster gibt es jetzt zwei neue Pfeile, die bei Mausklick vorwärts und rückwärts zum jeweils nächsten Eintrag in dieser Textgruppe springen, ohne über die Kartei gehen zu müssen oder über eine Datumseingabe direkt aufzurufen.
Pfeilsteuerung in der Textverarbeitung
Textverarbeitung II (AB)
Im Bereich des Arztbriefverfahrens wurden viele kleine Details nachgearbeitet, ergänzt und verbessert. Ein zentrales Problem bei der Arztbrieferstellung wurde beseitigt. Unter DURIA² gab es die Möglichkeit, für die „Arztbriefmitte“ eine definierte Karteikarte mit der Begrenzung „Aktueller Fall“ heranzuziehen.
Textverarbeitung Aktueller Fall
Diese Einstellung war in DURIA² zwar auch so sichtbar, aber funktionierte nicht. Jetzt funktioniert die Karteikarte mit einer solchen Begrenzung.
Begrenzung Aktueller Fall
Gerade für Facharztpraxen mit unter Umständen mehreren Fällen ist es jetzt eine wesentliche Vereinfachung, schnell einen fallbezogenen Arztbrief zu erzeugen.
Platzhalter I
Wenn man Platzhalter in Texte integrieren möchte, kann man sie in einem Textverarbeitungsfenster aus einer Liste aus-
wählen. Wenn man Platzhalter direkt in einem Fließtext umsetzen möchte, dann gibt es ein Classic-Hilfsprogramm, das diese Funktion ermöglicht. Wie unter Info beschrieben, können dann Platzhalter mit einem vorangestellten < direkt um-
gesetzt werden. Das für Platzhalter notwendige > ist dann nicht notwendig.
B E I S P I E L
Textverarbeitung Platzhalter
Platzhalter II
Für spezielle Anwendungen in zum Beispiel Bescheinigungen wurden 2 neue „Platzhalter“ geschaffen, die aus den ICD-
Diagnosen oder ICD-Dauerdiagnosen nur die ICD-Codes extrahieren und als Platzhalter übergeben. Bekannt sind Ihnen die TG-Platzhalter, die komplett Diagnosetexte und ICDs übergeben, nämlich <TG-D,n> oder <TG-DD,n>.Die neuen Platzhalter haben ein anderes Format und übergeben nur isoliert die zugehörigen ICD-Codes.
B E I S P I E L
Beispiel Platzhalter in einer Bescheinigung
Platzhalter III
Für das „Standard-Konto“ wurden neue Platzhalter geschaffen
• <KONTO-INH> Inhaber
• <KONTO-INST> Institut
• <KONTO-BIC> BIC
• <KONTO-IBAN> IBAN
Für die Stempelzeilen abhängig vom Arztcode (AC)
• <STEMPEL1-AC>
• <STEMPEL2-AC>
bis
• <STEMPEL7-AC>
PLIST Patientenliste
In der Bearbeitungsliste (Inhalt einer Patientenliste) mit <Strg>+<li. Maustaste> können Sie einzelne Patienten markieren.
Wenn Sie mehrere Einträge selektiert haben, können Sie mit einem rechten Mausklick „Kopieren“ oder „Verschieben“.
Patientenliste
Mit einem Klick in eine Kopfspalte der Bearbeitungsliste können Sie die gesamte Liste nach dem gewählten Spaltenkopf sortieren, beispielsweise nach Zeitpunkt.
INF TIP ? Hilfe in Duria²
Die beiden informativen Funktionen >>> INF[…]TIP und >>> ?[…]<Kommando> wurden komplett überarbeitet und aktualisiert. Machen Sie sich die Mühe, beim Start des Clients den ein- oder anderen TIP zu lesen und vielleicht eine hilfreiche Funktion in Ihre Arbeit zu integrieren. Sie können auch jederzeit in einer ruhigen Minute mal in den Hinweisen stöbern. Wenn Sie nicht mehr wissen, was mit einem speziellen Kommando alles möglich ist, d.h. welche Parameter Sie zusammen mit dem Befehl nutzen können, denken Sie einfach an mal an das ? (Fragezeichen)!
TOOLBAR Toolbar - Neuerungen
Die Toolbar eines Client-Arbeitsplatzes konnte bisher nur komplett gesichert und ggf. an einem anderen Arbeitsplatz importiert werden. Jetzt ist es auch möglich, eine „Unter-Toolbar“ eines Arbeitsplatzes zu sichern und nur diese eine gewünschte Untertoolbar an einem anderen Arbeitsplatz zu importieren Im Toolbar-Editor-Modus erfolgen die „Toolbar Sicherungen“.Hier gab es bisher nur komplette Sicherungen, also die Haupt Toolbar und alle ggf. vorhandenen Untertoolbars.
Toolbar Duria²
Jetzt kann man über den neuen Menüpunkt Einzelsicherungen erzeugen, die Toolbar und Ihre Untertoolbars des Arbeits-
platzes werden einzeln mit Ihren Toolbarnamen gesichert. Der Vorteil hierbei ist, dass man eine einzelne speziell ange-
passte Untertoolbar so auch isoliert für einen anderen Client-Arbeitsplatz bereitstellen kann.
Toolbar Export Duria²
FAX Faxverwaltung I
In DURIA² können Sie elektronisch gespeicherte Faxe ansehen, drucken, bearbeiten und Patienten zuordnen.Wenn der Faxeingang statt auf ein Faxgerät (Druck) in eine Datei umgeleitet wird, dann können Sie aus DURIA² heraus problemlos auf den Speicherort schauen und die Faxfunktionen nutzen.
Faxverwaltung in Duria²
(Sie können beispielsweise den Faxeingang über Ihren Router auf einen USB-Stick speichern, der am Router eingesteckt ist. So können Faxe auch empfangen werden, wenn der Server nicht läuft. Um keine dringenden Faxe zu verpassen, können die meisten Router neben der Speicherung auch einen Versand per Email zusätzlich veranlassen)
Neue Funktionen in der Faxverwaltung
Faxverwaltung II
Zusätzlich wurde das Fax-Modul um folgende Funktionen erweitert:
• Schnellere Zuordnung-Funktion über eine neue Patientenliste
• Beim Aufruf von >>> FAX[…]I wird automatische der Eintrag in der Statuszeile gelöscht.
• Beim Import kann der Patient einer bestehenden Patientenliste zugeordnet werden (>>> PLIST).
• Beim Import kann die aktuelle Seite oder optional alle Seiten drehbar
MES Messages
In der Neudefinition von Messages werden jetzt alle potentiellen Empfänger oder Gruppen angezeigt, es können mehrere ausgewählt werden.
Funktionen Messages
XC SI XC SI-Rechner
Als neues XC-Modul wurde ein „SI-Rechner“ eingeführt. Die Einführung der SI-Einheiten hat sich nie wirklich durchgesetzt in Deutschland. Es kann aber immer wieder mal vorkommen, dass man Umrechnungen durchführen muss. Hier kann das neue Modul sehr hilfreich sein.
XC SI Rechner
IWW Indikationsgerechte wirtschaftliche Wirkstoffauswahl
Bei den Arzneimittelvereinbarungen (ARV) gibt es seit 2017 zusätzlich zu den bestehenden Regeln (Leitsubstanz, Me-Too, Höchstquote, ...) jetzt auch die „Integration der indikationsgerechten wirtschaftlichen Wirkstoffauswahl“ (IWW).
Indikationsgerechte wirtschaftliche Wirkstoffauswahl
Neu ist hierbei die hierarchische Struktur der Indikationen. Eine einzelne Indikation beinhaltet Angaben zu bevorzugten Wirkstoffen im Kontext der jeweiligen Indikation.
Sie finden diesen Indikationsbaum als 5´ten Reiter in der MMI-Liste.
IMM Indikationsbaum
Wenn Sie eine Indikation auswählen (im Beispiel: Fettstoffwechselstörungen) sehen Sie die einzelnen Wirkstoffe und deren Kategorie. Dann können Sie entweder diesen Wirkstoff auswählen oder sich - sofern vorhanden - Alternativen anzeigen lassen.
IWW Indikationsbaum
Sie können den kompletten Durialetter 467 hier downloaden (rechte Maustaste- Ziel speichern unter - ca.14 MB).

Duria Newsletter 467 - 1/2017