Duria News

News Letter 464 - 2/2016


N E W S
Gibt es ein Leben nach der Praxis?
Drei Fragen erreichen uns immer wieder.
- Was muss bei Datenübergabe an eine/n Nachfolger/in beachtet werden?
- Wie unterstützt man eine/n Nachfolger/in beim DURIA-Programm zu bleiben?
- Habe ich Zugriff auf meine Daten nach der Praxis-Übergabe?

Datenübergabe
Das Original der Patientenakte ist Eigentum des/r ausscheidenden Arztes/Ärztin, und er ist verpflichtet diese 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Wird die Praxis an eine/n Nachfolger/in abgegeben, ist der/die Nachfolger/in Rechtsnachfolger/in und ebenso zur Aufbewahrung verpflichtet. Die Akte darf allerdings nicht ohne Einverständnis des/der betroffenen Patienten/in gelesen werden. Bleibt eine Praxis ohne Nachfolge, müssen die Akten entweder selber aufbewahrt werden oder z.B. der Ärztekammer oder einem zugelassenen Dienstleister übergeben werden. Wenn der Patient den/die Nachfolger/in aufsucht, dann gilt als konkludent vereinbart, dass die betreffende Patientenakte eingesehen und in den „Bestand“ übernommen werden darf. Es sei denn, der/die Patient/in verlangt ausdrücklich etwas anderes. Er kann grundsätzlich durchaus dem/der Nachfolger/in verbieten, Einblick in die alte Patientenakte zu nehmen.Wenn der Patient den/die Nachfolger/in nicht aufsucht, darf der/die Nachfolger/in mit Zustimmues/der Patienten/in dessen neuem Arzt eine (kostenpflichtige) Kopie der Patientenakte übermitteln. Er selbst darf sie nicht einsehen. (DURIA bietet die technische Möglichkeit, die EDV-Dateien in einem gesonderten „Stand“ zu parken oder sogar jede einzelne Patientenakte mit einem Passwort zu sperren).

DURIA-Übergabe
Bitte geben Sie uns und Ihrem DSC die Möglichkeit, Ihren Nachfolgern/innen DURIA² vorzustellen und näher zu bringen. Gegebenenfalls kann ein rechtzeitiger Umstieg von DURIA-Classic auf DURIA² ein wichtiges Verkaufsargument sein.

DURIA-Datenzugriff
Es kann wichtig sein, dass Sie nach Praxisabgabe Zugriff auf Ihre ehemaligen Daten nehmen können – Regresse, Anfragen, Gutachten. Ihr DSC kann Ihnen (kostenpflichtig) auf einem Rechner oder Laptop ein sogenanntes „Einplatz“-System einrichten, das Zugriffe auf eine Kopie Ihrer Alt-Daten erlaubt. Hierzu gibt es eine entsprechende (kostenlose) Lizenz der Firma Intersystems®, die DURIA-Datenbank muss nicht weiter lizensiert werden,wenn Sie nicht mehr mit ärztlicher Tätigkeit neue Daten erheben und somit keine Updates mehr benötigen.

Nehmen Sie jetzt bitte kurzfristig PlanungsKontakt mit Ihrem DSC auf und beachten Sie bitte das Infoschreiben zum Thema Migration von D2D® zu KV-Connect® aus dem Letter I/2016!

Der D2D-Countdown läuft!
Aktuell sind es nur noch rund 90 Tage bis zur Abschaltung von D2D!
90 Tage zur Umstellung aller D2D-Anwender und deren eingesetzten Programmen (eDMP, DALE-UV, eAB usw.) zu KV-Connect.

Bitte handeln Sie nunmehr dringlich, um Ihre Systeme fit für KV-Connect zu machen, der Parallelbetrieb wird nur noch bis Ende September 2016 möglich sein!

Wer muss der Genossenschaft beitreten…
Das Nutzungsrecht für die DURIA Praxisverwaltungssoftware erwirbt ein Arzt ausschließlich über die Mitgliedschaft in der Duria eG. Demnach muss jeder in der Praxis tätige Arzt, egal ob Vertragsarzt oder angestellter Arzt, für die Dauer der Nutzung die Mitgliedschaft in der Genossenschaft erworben haben. Einzig angestellte Weiterbildungsassistenten sind von dieser Regelung ausgeschlossen.Auch wenn sich durch Jobsharing das Budget gegenüber der KV nicht erhöht, müssen beide Ärzte der Genossenschaft beitreten und Softwarepflege gemäß Staffelung entrichten. Dies gilt auch bei geringfügiger Beschäftigung eines Arztes.Durch die Differenzierung mehrerer Ärzte innerhalb der Software, entsteht ein erhöhter Supportaufwand. Die Softwarepflege für die DURIA-PVS bleibt in jedem Fall von den budgetären Regelungen der Praxis gegenüber der KV oder KBV unberührt.

MMI 14-tägige Aktualisierung der Präparate-Preise
Seit der Ergänzung 13 zum Programmstand DURIA 4.63 liefern wir für unsere DURIA classic-Anwender erstmalig ein Preisupdate außerhalb des regulären Quartalsupdates für die MMI Arzneimitteldatenbank aus.Diesen Service werden wir zukünftig zwei Mal im Monat für Sie bereitstellen. Das Preisupdate ist ohne Zusatzkosten für unsere Anwender Online zu beziehen. Verteilt wird es mit den üblichen Ergänzungsupdates für DURIA classic. Diese Preisaktualisierung steht mit den automatischen Online-Zwischenupdates für DURIA² ebenfalls zur Verfügung. Aktualisiert werden die Preise (AVP, UVP und Festbetrag) sowie die Preishistorie aller Artikel der letzten MMI Datenbank.
Re-Zertifizierung MMI
Das aufwändige Re-Zertifizierungsverfahren für die Medikamenten- und Hilfsmitteldatenbank (AMIS/MMI) wurde in Berlin bei der KBV wieder für drei Jahre erfolgreich abgeschlossen.Als kleine Nebeneffekte mussten manche Dialoge oder „Workflows“ in der Nutzung von AMIS leicht angepasst werden, um die erneute Zulassung sicherzustellen.
Neuen Fall anlegen mit „Unverä-ndert“ Bestehenden Fall über- schreiben mit „Korrektur“

Einlesen der eGK

Die KBV hat im Zusammenhang mit der Besonderen Personengruppe „9“ eine Pflichtfunktion neu aufgenommen sowie einige Pflichtfunktionen modifiziert. Ändert sich zukünftig im laufenden Quartal bei demselben Patienten derselben Kasse die Besondere Personengruppe (Falldaten ganz unten links - siehe Bilder), muss die Software automatisch einen weiteren Fall anlegen.

Einlese EGK
Die Hinweise in DURIA classic / DURIA² entsprechen denen bei einem Kassen- bzw. Statuswechsel innerhalb eines Quartals, wo ebenfalls ein neuer Fall angelegt wird (Kartendaten mit Option Unverändert übernehmen). Trotzdem bieten wir noch weiterhin die Möglichkeit an, einen bereits (z.B. manuell) angelegten Fall mit den Daten der Karte zu überschreiben (Option Korrektur), falls die neue „Besondere Personengruppe“ schon das ganze Quartal gültig war.
Aufruf: >>> LT
Erinnerungen I
Es gibt ein Modul, mit dem man unabhängig vom Arztbriefverfahren oder Laufzetteln „auf die Schnelle“ Informationen aus den Karteikarten oder Textgruppen zu Papier bringen kann.Im Alltag scheint diese Funktion in DURIA² & DURIA classic jedoch oft nicht bekannt zu sein oder wurde einfach vergessen.Über die Menüfunktionen können Sie nach verschiedenen Kriterien Informationen aus der Kartei zusammenstellen und ausgeben bzw. sogar versenden.
LT Modul

An dieser Stelle möchten wir nur drei der Menüpunkte besonders hervorheben, bitte probieren Sie es einfach mal aus und nutzen Sie die Funktionen in Ihrem Alltag.

1. Gesamtkartei (Auswahl von Inhalten der Gesamt-Karteikarte ( M[...]0 )
2. Aus einer oder mehreren Textgruppen durch „ –“ getrennt, z.B.: B-N-AUB-ME …

Info an eine vertretene Praxis über stattgefundene Kontakte während beispielsweise einer Urlaubs-Vertretungsperiode (VES-Scheine) – In den Falldaten des VES-Falles muss der Hausarzt eingetragen sein, um diese Funktion nutzen zu können! …

Aufruf: >>> XC

Direktaufruf ist z.B.
>>> XC[...] GF .
Erinnerungen II
Wie Gespräche an der Hotline zeigen, kennen und nutzen manche Praxen die zahlreichen kleinen XC-Module nicht. Hier finden Sie in DURIA² & DURIA classic viele hilfreiche Berechnungsmodule und Alltagshilfen.

XC Module

Bitte stöbern Sie einfach mal in diesen kleinen Modulen, Sie werden sicherlich auch für Ihre Praxis einen Nutzen daraus ziehen können.
Aufruf: >>>AFA

Muster 52
Erinnerungen III
Noch nicht „alt“, aber auch noch nicht bei allen angekommen ist das Formular der Kassen „Bericht für die Krankenkasse bei Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit“ Auch dieses neue Formular gibt es in DURIA² & DURIA classic.

AFA Muster 52
AMuster 61 / >>>REHA

In Duria² setzen
>>> FORMULARE[...] 4

In Duria-Classic:
>>> FORM 8
Erinnerungen IV
Wenn Sie das neue REHA-Formular wegen der Übergangsphase noch nicht gesetzt haben, müssen Sie in der Formularverwaltung das entsprechende Muster „neu setzen“.

Formular REHA


Elektronische Gesundheitskarte - 5.000 Kartenterminals müssen ausgetauscht werden ...
„Bei den Geräten soll es sich nach KBV-Angaben um die stationären Kartenterminals „GCR 5500-D“ der Firma gemalto handeln, die elektronische Gesundheitskarten der zweiten Generation (G2), die ab Mitte des Jahres ausgegeben werden sollen, nicht mehr korrekt einlesen. ... Die Anschaffung von Ersatzgeräten werde finanziell unterstützt – mit einer Pauschale von 58,89 Euro für ein sogenanntes multifunktionales Kartenterminals (MKT+). ... Auf die Finanzierungsregelung hätten sich KBV, Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und Deutsche Krankenhausgesellschaft mit dem GKV-Spitzenverband geeinigt. Die Kassen sind demnach bereit, die Pauschale für ein Kontingent von maximal 5.000 stationären Kartenterminals zu zahlen, stellen dafür also rund 295.000 Euro bereit.Ärzte können Anträge auf Auszahlung einer Kassen-Pauschale vom 1. Juni bis 31. Juli bei der Gematik einreichen. ...Spätestens am 1. Juni will die Gematik auf ihrer Internetseite ein Formular sowie weitere Informationen zum Beantragen der Pauschale bereitstellen. Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten müssen dort die Seriennummer des von ihnen verwendeten Kartenterminals angeben und damit bestätigen, dass sie zum Erhalt der Pauschale berechtigt sind. Das ausgefüllte Formular senden sie dann an die Gematik. Ausgezahlt werde die Pauschale durch die Kassenärztlichen Vereinigungen“. (Quelle: facharzt.de)



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Duria Newsletter 464 - 2/2016