Duria News

News Letter 463 - 1/2016


N E W S
Das neue Jahr ...
. . . bringt uns wieder viele neue Anforderungen, die kein Mensch braucht, aber auch die Hoffnung, dass unsere Duria eG-Stimme gehört wird, um Fehlentwicklungen in der großen Berufs- & Allgemeinpolitik zu begrenzen. Es wird das Jahr der Telematik mit neuen Wegen des Datenflusses (KV-Safenet, KV-Connect, Telematik-Infrastruktur …) und neuen Anwendungen, die das „eHealth-Gesetz“ mit sich gebracht hat. Gemeinsam mit Ihnen, unseren DSC-Partnern und mit der gesamten Besatzung des Stammhauses sind wir motiviert und einsatzbereit, uns den Aufgaben wieder erfolg-reich zu stellen.

Leider ...
… sind manche unserer Ankündigungen und Empfehlungen wohl ungehört geblieben, denn in einzelnen Praxen kam es zu Problemen, weil wichtige Termine nicht beachtet wurden.Bitte lesen Sie wenigstens den allgemeinen Teil des Letters bei jedem Update, damit Ihnen vermeidbare Probleme erspart bleiben. Wenn Sie auch noch den für Sie relevanten Teil (DURIA-Classic oder DURIA²) lesen, können Sie manchen Vorteil für Ihre tägliche Arbeit generieren.


Bitte beachten Sie unbedingt auch das Infoschreiben zum Thema Migration von D2D zu KV-Connect auf Seite 31!

Der D2D-Countdown läuft!
Aktuell sind es noch rund 180 Tage bis zur Abschaltung von D2D! 180 Tage zur Umstellung aller D2D-Anwender und deren eingesetzten Programme (eDMP, DALE-UV, eAB usw.) zu KV-Connect. Bitte planen Sie rechtzeitig, um Ihre Systeme fit für KV-Connect zu machen!

Abrechnung MMI und Updates
Wir rechnen zweimal im Jahr neben der Softwarepflege zusätzliche Leistungen ab, wie die Kosten für die MMI-Wartung (Präparateliste), die Wartungsgebühren der Caché Datenbank und die Update-/Letter-Herstellungs- und Versandkosten. Dabei handelt es sich um Kosten, die wir auf Selbstkostenbasis weiterreichen. Dieser Abrechnungsvorgang per Rechnung und Einzelzahlung verursacht bei Ihnen und bei uns in der Buchhaltung einen Verwaltungsaufwand, der wegen der Menge von Abrechnungen unverhältnismäßig groß geworden ist. Die Duria eG steht wie Sie im Wettbewerb und ständig unter der Verpflichtung, im Interesse der Genossen/Innen möglichst wirtschaftlich zu handeln.

Wir haben uns daher - auch weil der Wunsch bereits mehrfach aus dem Kreis der Genossenschaftler/Innen an uns herangetragen wurde - dazu entschlossen, den Abrechnungsvorgang anzupassen und zu vereinfachen. Ihre Software-Pflegekosten zahlen bisher schon alle Nutzer monatlich per Einzug.Ab 2016 werden wir die zusätzlichen Leistungen zu den beiden Fälligkeitsterminen (wie bisher im Frühsommer und Herbst) über die uns erteilte Einzugsermächtigung einziehen, aber nur noch einmal zum Jahresende eine Rechnung dafür an Sie versenden. Auf Ihren Auszügen macht der Buchungstext deutlich, um welche Zahlung es sich handelt und wie sie sich zusammensetzt, so dass Sie sofort eine Verbuchung vornehmen können.Diese Vorgehensweise führt zu einer deutlichen Entlastung Ihrer und unserer Verwaltung. Wenn Sie noch Fragen zu diesem Themenkreis haben, sprechen Sie uns bitte an.

Fallanlage
Bisher war es so, dass bei bestimmten Versichertengruppen wie Polizei, Feuerwehr, JVA usw. automatisch ein Befreiungsvermerk in den Falldaten gesetzt wurde. Da dies in manchen KVen und manchen Kreisen nicht mehr unbedingt stimmen muss, wurde der Automatismus abgeschaltet und durch einen Hinweistext ersetzt. Sie müssen also ggf. verantwortlich den Befreiungsvermerk selber setzen.
Einstellung:
In DURIA classic >>> AMIS / Parameter 1. Allgemeine Parameter / Toleranz bei Medikamentenabgabe
In DURIA² >>> CLASSIC[...]AMIS/ dann wie „classic“
RP - Verordnungsprüfung
Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie nochmal darauf hinweisen, dass bei einem Folgerezept (VRP) eine Plausibili- tätskontrolle hilfreich ist, wenn die Dosierung dieses Medikamentes auch in der Medikamentenverordnung (>>> MV) niedergelegt ist. Wenn also in der MV eine Dosierung von morgens 1 und abends 1 angegeben ist, dann wird bei der Neuverordnung angezeigt, ob die letzte Verordnung noch reichen müsste oder auch ggf. längst überfällig war.
NEU: Das funktioniert jetzt auch mit Bruchwerten wie 1/2, 1/4, 1/3 usw... .So kann man beispielsweise auch bei Darreichungen, die alle 3 oder 7 Tage gewechselt werden, 1/3 oder 1/7 eintragen, damit korrekt kontrolliert wird (z.B. bei TTS-Pflastern).
HV-Statistik
Seit Jahresbeginn gelten in vielen KVen jetzt auch bei den Heilmittelverordnungen (HVP HVE HVS) altersabhängige Richtgrößen. Das neue Verfahren muss in den Einstellungen aktiviert werden.




ann erscheint eine geänderte Richtgrößenerfassung, wobei man zunächst unter „Neu“ eine Facharztgruppe auswählt und dann über „Korrektur“ oder Mausklick im entsprechenden Feld die Richtgröße und den Altersbereich erfasst (im Beispiel hier bei DURIA² 16 bis 35J, in DURIA classic analog).



Über „Zuweisen“ wird dann die Fachgruppe einer Arztkennung zugeordnet.
DURIA classic: >>>AMIS / Parameter / 9. Richtgrößenvolumen Budget / Erfassen/Korrektur DURIA²: >>> CLASSIC[...]AMIS dann wie „classic“
Das muss so gehandhabt werden, weil unterschiedliche Fachgruppen in einer BAG nebeneinander behandeln können. Wenn der Fall mit der entsprechenden Kennung erfasst wird, wird das in der Statistik berücksichtigt. Mit „Standard“ kann man wählen, welche Fachgruppe standardmäßig gewählt wird, wenn der Fall keiner Kennung zugeordnet ist oder in einer Einzelpraxis überhaupt keine Kennung geführt wird. Die Budgetübersicht wurde entsprechend angepasst. Das Budget wird nach den erfassten Altersgruppen angezeigt und die Summe berechnet. In DURIA² gibt es eine ergänzende Grafikdarstellung, die zeigt, wie die Fälle auf die Gruppen und Fachrichtungen verteilt sind.In DURIA classic greifen dieselben Funktionen, aber die Budgetübersicht ist nur als Liste verfügbar.

Asylbewerber
Beim Einlesen der eGK von Asylbewerbern (Besondere Personengruppe=9) müssen wir entsprechend den Vorschriften der KBV die Meldung „Eingeschränkter Leistungsanspruch nach §4 und 6 AsylblG!“anzeigen. Der Anwender muss die Möglichkeit haben, diesen Hinweis bei weiteren Einlesevorgängen abschalten zu können. Deswegen erscheint unter der Meldung die Abfrage: „Hinweis weiterhin anzeigen und bestätigen“.

BG
Die UV-Träger Stammdatei wird mit diesem Update aktualisiert.

DMP Diabetes II
Wenn bei der Erfassung in der DMP-TYP2-Maske das Feld „Insulin oder Insulinanaloga“ auf „Nein“ gesetzt ist, dann darf im Eingabefeld „Injektionsstellen“ nichts eingetragen werden, da sonst das Prüfmodul einen Fehler meldet.

AU-Bescheinigung
Vertragsärzte dürfen den Beginn einer Arbeitsunfähigkeit in Ausnahmefällen bis zu drei Tage zurück datieren. Bislang waren zwei Tage vorgesehen. Diese geänderte AU-Richtlinie trat am Freitag, dem 04.03.2016 in Kraft.

Das neue Muster kann in DURIA classic über >>> FORMULARNEU, in DURIA² über FORMULARE[...] 4 aktiviert werden, um evtl. Restbestände des alten Formulars aufbrauchen zukönnen.
REHA
Das Antragsformular Muster 61 ändert sich zum 01.04.2016. Das bisherige Muster 60 („Antrag auf das Antragsformular“) entfällt dann. In der KBV Beschreibung wird kein fester Stichtag genannt oder dass das neue Formular zum 01.04.2016 zwingend umgestellt werden muss. In den meisten KVen entfällt auch der bisher vorgeschriebene Schulungsnachweis, um das Formular abrechnen zu können.

Sie können den kompletten Durialetter 463 hier downloaden (rechte Maustaste- Ziel speichern unter - ca.19 MB).


Duria Newsletter 463 - 1/2016